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Themen, Wissen, Hintergründe:
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Das Spektrum reicht von praktischen Tipps, über Portraits von Menschen aus der Bio-Branche, bis zum Expertenrat auf Verbraucherfragen.
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Die Suche nach dem Glück
›Es gibt nicht den einen Schlüssel zum Glück. Es ist eher ein Rezept mit mehreren verschiedenen Zutaten.‹ Ed Diener (Glücksforscher)

Streben nach Glück als Grundrecht
„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freiheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.“ Amerikanische Unabhängigkeitserklärung, 1776
Glück als Schulfach
Einige Schulen in Deutschland und Österreich unterrichten Glück. Hört sich komisch an? Glück steht hier nicht für Hochgefühle oder glückliche Fügungen, gelehrt und gelernt werden Lebenskompetenz, Lebensfreude und Persönlichkeitsentwicklung. Erlebnisorientierte Projekte, Rollenspiele, Konzentrations- und Wahrnehmungsübungen, Sport oder Musik dienen als Werkzeuge.
Glücksforschung
Die moderne Glücksforschung widmet sich dem Phänomen Glück aus den verschiedenen Perspektiven der Biologie, Psychologie und den Sozialwissenschaften. Ihr Ziel: Eine „allgemeine Theorie des Glücks“.
Glück und Nachhaltigkeit
Glück und Sinn gehören zusammen. So ist es nicht verwunderlich, dass ein nachhaltiger Lebensstil dazu beitragen kann, dass Menschen sich glücklicher fühlen. Auch ein gesunde Ernährung mit Bio-Produkten kann über körperliches Wohlbefinden durch aus zum Glück beitragen. Auch auf globaler Ebene ist der Zusammenhang zwischen Glück und Nachhaltigkeit Gegenstand von Forschungsinteresse. Der Happy Planet Index setzt die Effizienz, mit der Länder mit natürlichen Ressourcen umgehen in Zusammenhang mit dem Wohlbefinden und der Lebenserwartung der Einwohner. Fazit: Hoher Konsum und Ressourcenverbrauch führen nicht automatisch zu höherer Lebenszufriedenheit.
www.happyplanetindex.org

Das Glück als Projekt
Seit Jahrtausenden beschäftigen sich Philosophen mit der Frage nach dem Glück. Der Staat Bhutan erhebt ein „Glücksinlandsprodukt“, mit dem analog zum Bruttosozialprodukt das Glück der Bürger gemessen wird. Die Psychologie entdeckte das Thema in den 1980er Jahren, seitdem boomt die Glücksforschung. Das ihr die Arbeit ausgehen könnte ist nicht zu befürchten: Denn das Glück als solches gibt es nicht, es ist immer höchst individuell. Eine tagelange Wanderung durch menschenleere Landschaften Glück pur für den einen, Strapaze für den anderen. Eine Familie, Kinder erfüllendes Lebensmodell für manche, einengend für andere. So wird Selbsterkenntnis zum ersten Schritt auf der Suche nach dem Glück: „Sei Gretchen“, so lautet entsprechend das erste Gebot der New Yorker Schriftstellerin und Bloggerin Gretchen Rubin. Ihr persönliches „Happiness Project“ begann, als sie sich eines morgens im Bus die Frage stellte „Was will ich eigentlich vom Leben?“ Die Antwort kam schnell „Ich will glücklich sein“. Gleichzeitig wurde ihr klar, dass sie niemals ernsthaft darüber nachdachte, was sie glücklich machte so entstand ein vielgelesenes Blog und ein Buch, in dem Rubin Glücksforschung, Philosophie, Populärkultur und ihren eigenen Alltag in immer neuen Aspekten zusammendenkt und jeden Leser einlädt, sein eigenes Glücksprojekt zu beginnen.
www.happiness-project.com
Gretchen Rubins Blog (engl.)
Glücksformeln
Auch die Dokumentarfilmerin Larissa Trüby versucht, der facettenreichen Frage nach dem persönlichen Glück auf die Spur zu kommen. Sie zeigt Menschen in verschiedenen Lebensphasen und ihre Einstellungen zum Thema Glück: Man begegnet Luis (11) beim Spielen im Wald, der sich Gedanken über das Erwachsenendasein macht, und Janina (19), die vor einem Jahr Abitur gemacht hat und nun von den Zukunftsängsten ihrer Generation spricht. Die hat Philipp (34) schon überwunden und widmet sich ganz seiner Musik, die ihn glücklich macht. Wiebke und Marc, ein Paar in den Vierzigern, und Martin und Margarete (beide 71) berichten von Höhen und Tiefen im Beziehungsleben und der Partnerschaft, als wichtigem Faktor des Glücks.

Auch der 90jährigen ehemaligen Fabrikarbeiter Leo berichtet er wie trotz harter Zeiten und schweren Schicksalsschlägen seinen Weg gegangen und sein Glück in einem selbstbestimmten Leben gefunden hat. Auch der Lehrer Ernst-Fritz Schubert, der seit 2007 in Heidelberg das Fach „Glück“ unterrichtet und die Malerin Oda Jaune, die Witwe Jörg Immendorffs, kommen zu Wort. Daneben geben führende Wissenschaftler aus der Glücksforschung einen Überblick über den aktuellen Stand ihrer Forschung. Trüby hatte die Idee zum Film 2009 bei der jährlichen Glückskonferenz in Sydney, wo sich die führenden Köpfe der „Glücksbranche“ aus aller Welt treffen. Sie versteht ihren Film als vielfältigen Anleitung zum Glücklichsein, der auch dem Zuschauer neue Perspektiven für das eigene Leben eröffnen möchte.
Comeback der Körner
Seit Jahrtausenden bauen Menschen Getreide an. Moderne Hochleistungs-Sorten hatten die widerstandsfähigen Ur-Körner schon fast verdrängt. Jetzt kehren sie in die Trend-Küche zurück nicht zuletzt dank engagierter Bio-Bauern.

Dinkel, Emmer, Einkorn die so genannten Urgetreide werden seit Jahrhunderten, zum Teil Jahrtausenden von Menschen angebaut. Die industrialisierte Landwirtschaft kann mit ihnen nicht viel anfangen. Sie bringen geringere Erträge und erfordern besonderes Know how in der Verarbeitung. So waren es vor allem engagierte Bauern, Bäcker und Hersteller aus der Bio-Branche, die ihnen zu einer Renaissance verhalfen. Die Ur-Körner passen hier nämlich bestens ins Konzept: Die robusten Pflanzen gedeihen ohne zusätzlichen Dünger selbst auf nährstoffarmen Böden und widerstehen vielen Krankheiten, Schädlingen und negativen Umweltfaktoren.
Dinkel als Vorhut
Noch bis ins 19. Jahrhundert wurde Dinkel in vielen Regionen Europas angebaut, dann wurde er vom Weizen verdrängt. Die Naturkostbewegung verhalf ihm zum Comeback. Zu den Dinkel-Pionieren gehört zum Beispiel Vollkornbäcker Karl Otto Werz. In den 70er Jahren sei ein Bauer zu ihm gekommen und habe ihm den damals höchstens als Grünkern genutzten Dinkel angeboten, erzählt er. Er fand es sinnvoll, das gesundheitlich wertvolle Getreide zu erhalten. Daher nahm er erst dem einen, dann auch anderen Bauern ihre Ernte ab und entwickelte schrittweise geeignete Rezepturen. Heute spielen Dinkelprodukte im Sortiment der Naturkornmühle eine wichtige Rolle. Schon Hildegard von Bingen lobte im 11. Jahrhundert den Dinkel als „das beste Getreidekorn“. Tatsächlich punktet das Getreide mit wertvollem Eiweiß, reichlich Mineral- und Ballaststoffen, Vitaminen sowie Kieselsäure. Dinkel gilt als besonders verträglich. Viele Menschen, die das Gefühl haben, dass Weizen ihnen nicht gut tut, kommen mit Dinkelprodukten besser klar.
Kulturpflanzen Kulturerbe
Der Dinkel ist allerdings ein richtiger Jungspund, wenn man ihn etwa mit Einkorn und Emmer vergleicht. Deren Anbau lässt sich nämlich bis ins achte Jahrtausend v. Chr. zurückverfolgen. Nach einer langen Phase des Vergessens trifft man heute in Süddeutschland und Österreich wieder auf die auffälligen filigranen Einkornähren. Einkorn verdankt seinen Namen der Tatsache, dass sich in den Einzelähren jeweils nur ein Korn befindet. Dagegen sitzen sich beim Emmer immerhin schon zwei Körner gegenüber. Geschmacklich und gesundheitlich haben Einkorn und Emmer ebenfalls einiges zu bieten. So enthalten sie im Vergleich zu gewöhnlichem Weizen mehr Eiweiß, Magnesium und Eisen sowie essentielle Aminosäuren und Ballaststoffe. Auffällig ist die gelbliche Farbe des Mehls, besonders bei Einkorn. Sie ist auf den Vitamin A-Vorläufer Beta-Carotin zurückzuführen.

Korn-Karriere im Bio-Laden
Dinkel wird wegen seiner guten Backeigenschaften von Profi- und Hobbybäckern gleichermaßen geschätzt. Neben Vollkornbrot, Brötchen, Keksen und Feingebäck (z. B. von der Bohlsener Mühle) finden sich in den Regalen auch Pizzaböden (z. B. von Schnitzer), Backmischungen oder Grießpudding (z. B. von Bauck) oder Nudeln (z. B. von Alb Gold). Auch die Nachfrage nach den (noch-)Raritäten Einkorn und Emmer steigt. So bietet etwa die italienische Bio-Kooperative La Tierra e il Cielo gepufften Emmer, vorgegarten Emmer mit Kichererbsen oder Emmer-Pasta an. Notorische Körnermuffel können Urgetreide auch in flüssiger Form als Bier zu sich nehmen: Die Riedenburger Brauerei braut zum Beispiel 5-Korn-Urbier, Emmerbier, Einkorn-Edelbier, Plankstettener Dinkel oder Dinkel alkoholfrei. „Ihr wunderbarer Geschmack und ihr hoher ernährungsphysiologischer Wert ist einer der Hauptgründe für uns, daraus wieder wohlschmeckende Bier zu machen“, so Martha Krieger vom Riedenburger Brauhaus. Milchalternativen-Spezialist Natumi bietet sowohl einen Dinkeldrink als auch eine Sahnealternative aus Dinkel.
Kulturerbe mit Zukunftsfunktion
Nicht nur der gute Geschmack und die inneren Werte sprechen für die Urgetreide. Der Anbau der ertragsärmeren, aber hochwertigen Sorten in Bio-Qualität ist für die Bauern vor Ort eine wichtige Einnahmequelle und stärkt die ländlichen Strukturen vor Ort sowie die Artenvielfalt auf dem Acker. Auch Agrar-Experten interessieren sich mittlerweile für die Ahnen der modernen Landwirtschaft. Sie hoffen, hier alternative Kulturpflanzen zu finden, mit denen sich die Landwirte gegen den Klimawandel wappnen könnten. Ein solcher Kandidat könnte zum Beispiel der schwarze Emmer eine Varietät mit schwarzem Spelz sein. Denn seine dunkelblauen Pflanzenfarbstoffe schützen das Getreide besonders gut gegen UV-Strahlen. Und so könnte es sein, dass genau die Werte, die die moderne Landwirtschaft nicht schätzen konnte, eine neue Epoche der alten Kulturpflanzen einläuten. /pab
Rein, energetisch, lebendig
Wasser aus dem Bio-Laden
Das nasse Element mit der schlichten Formel H2O hat in den letzten Jahren eine steile Karriere hingelegt. Die lässig in der Hand getragene Wasserflasche ist längst ein modisches Accessoire des Sommers. Aber was ist dran an der neuen Lust am guten Wasser? Und wie unterscheidet sich Wasser aus dem Bio-Laden von „normalem“ Mineralwasser?

Trinkwasser oder nur Leitungswasser?
Eigentlich könnte es doch so einfach sein: Glas aus dem Schrank, zum Wasserhahn, einfüllen, trinken. Die deutsche Trinkwasserverordnung soll Reinheit und Qualität garantieren. Eine preiswerte und auch ökologische Lösung: Keine Verpackung, keine Transportwege. Doch da Trinkwasser aus so genanntem oberflächennahen Wasser, aus Flüssen und Grundwasser gewonnen wird, können sich Pestizide aus der Landwirtschaft, Medikamentenrückstände und weitere potenziell gesundheitsschädliche Substanzen im Trinkwasser befinden. Nur für rund dreißig Stoffe existieren Grenzwerte. Selbst wenn sie eingehalten werden, ist bis heute unbekannt, wie ein Cocktail von chemischen Substanzen auf den menschlichen Organismus wirkt. Belastungen durch Blei- und Kupferrohre können die Wasserqualität weiter beeinträchtigen.
Mineralwasser bevorzugt
Deshalb greifen viele Verbraucher lieber zum Mineralwasser. Rund 131 Liter trinkt jeder Deutsche pro Jahr damit hat es dem Kaffee den Rang als beliebtestes alkoholfreies Getränk abgelaufen. Die Mineral- und Tafelwasserverordnung schreibt vor, dass ein Wasser aus einem unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen stammen und direkt am Quellort abgefüllt werden muss. Nur dann darf es sich „natürliches Mineralwasser“ nennen. Das klingt doch gut warum also, fragt sich da der eine oder andere, sollte ich mein Wasser jetzt auch noch im Bio-Laden kaufen, zumal Wasser doch gar nicht „Bio“ sein kann, oder?
Kann Wasser Bio sein?
Tatsächlich gilt die EU-Bio-Verordnung nur für pflanzliche oder tierische Erzeugnisse. Wasser kann also nicht mit dem Bio-Siegel ausgezeichnet werden. Dennoch gründete die Bio-Firma Lammsbräu 2009 den Verein Biomineralwasser e. V. und deklarierte auch gleich die eigene Marke BioKristall zum Biomineralwasser die Kriterien seien deutlich strenger als die für herkömmliche natürliche Mineralwasser, so die Begründung. Die Zentrale gegen unlauteren Wettbewerb mochte dieser Argumentation nicht folgen, die gerichtliche Auseinandersetzung wird sich wohl noch einige Jahre hinziehen.
Strenge Maßstäbe im Bio-Laden
Fest steht allerdings: Ob sie sich nun als „Bio“, „leicht“ oder „lebendig“ bezeichnen: Die Wasser-Anbieter im Bio-Bereich legen außerordentlich strenge Maßstäbe an die Qualität ihrer Produkte und gehen damit damit zum Teil deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. „Lasst Eure Nahrung so natürlich wie möglich“, so forderte einst der Vollwert-Pionier Werner Kollath. Ein Grundsatz, der sich auch auf das Lebensmittel Wasser anwenden lässt. Denn tatsächlich kann auch ein herkömmliches Mineralwasser verarbeitet und damit denaturiert sein. Das fängt schon bei der Quelle an. Dort soll das Wasser aus eigener Kraft zu Tage treten, nicht durch Bohrungen, Pumpen und Rohrleitungssysteme gewaltsam ans Tageslicht befördert werden. Denn erst wenn ein Wasser seine Reise durch die Gesteinsschichten abgeschlossen hat ist es „reif“, also rein und typisch mineralisiert. Auch auf dem Weg in die Flasche kann dem nassen Element durch allerlei Behandlungen viel Unbill widerfahren. Die Anbieter im Naturkostfachhandel setzen dagegen auf schonende Verfahren. So gelangt das Wasser weitestgehend naturbelassen zum Verbraucher.

Von der Energetik des Wassers
Ungewohnt mutet an, dass die Qualität der Wässer weit über „normale“ Maßstäbe hinaus gepflegt und belegt wird. Anbieter wie St. Leonhard, Lauretana oder Hornberger Lebensquell vertreten die Auffassung, dass natürliches Quellwasser eine energetische Struktur habe, die beim „gewaltsamen“ Abpumpen, Fördern und anderen Behandlungen zerstört werde könne. Der japanische Alternativ-Wissenschaftler Dr. Masaru Emoto vertritt die von der offiziellen Wissenschaft zwar nicht geteilte Auffassung, dass Wasser Informationen speichern könne. Seine Fotos von Eiskristallen zeigen in der Tat beeindruckende Unterschiede zwischen einem Leitungs- und einem Quellwasser.
Sensorik entscheidet
Dass natürlich belassenes Wasser über die chemische Zusammensetzung, den Mineralstoffgehalt usw. hinaus energetische Schwingungen aufweist, das weiß man bei auch bei St. Leonhard. Sogar der Abfüllzeitpunkt soll die Qualität des Wassers beeinflussen können, weshalb unter anderem eine „Vollmondabfüllung“ angeboten wird. St. Leonhard empfiehlt einen „Sensorik-Test“: Unterschiedliche Wässer am besten bei Zimmertemperatur aufmerksam probieren. Das Wasser, das sich im Mund am weichsten anfühlt, am angenehmsten zu trinken ist, das ist zu diesem Zeitpunkt das ideale. Und tatsächlich: Bei einem spontanen Test in der Biobom-Redaktion konnten alle Teilnehmer klar ihr Lieblingswasser benennen.
Leichte Mineralisierung, wenig Kohlensäure
Viele Naturheilkundler vertreten die Auffassung, dass ein Wasser, das täglich getrunken wird, möglichst wenig mineralisiert sein sollte. Entsprechend finden sich im Angebot des Bio-Ladens bevorzugt „leichte“ Wässer, auch sprudelnde Wässer sind deutlich geringer vertreten als im konventionellen Getränkemarkt.
Verpackung: Glas ist erste Wahl
Während im konventionellen Getränkemarkt die Kunststoffflasche aus PET auf dem Vormarsch ist, ist bei Bio-Anbietern und -Kunden Glas nach wie vor sehr beliebt. Zwar sind PET-Flaschen deutlich leichter, was bequem und effektiv beim Transport ist. Aber wenn Licht und Hitze ins Spiel kommen, können eventuell Substanzen aus dem Kunststoff ins Wasser übergehen. Das traditionelle Material Glas ist dagegen kaum zu schlagen, wenn es darum geht, Geschmack und Qualität zu erhalten. Während einige Anbieter ihren Kunden die Wahl lassen, haben andere deshalb eine klare Entscheidung für die Glasflasche getroffen. So setzen zum Beispiel St. Leonhard und Hornberger Lebensquell jeweils auf individuelle, ästhetische Glas-Mehrwegflaschen. So wird die besondere Wasser-Qualität auch bei Tisch bestens in Szene gesetzt.
Kein Wunder, dass die puristisch guten Wässer aus dem Biohandel immer beliebter werden und auch immer häufiger in angesagten Restaurants auf den Tisch kommen. Wer Wasser so genießen möchte, wie die Natur es gedacht hat, muss es nicht von den Fiji-Inseln kommen lassen. Die beste Quelle für Lifestyle ist der Bio-Laden seines Vertrauens.
Zum Weiterlesen
www.mineralwasser.com
Informationszentrale der deutschen Mineralbrunnen
Wasser Anbieter im Bio-Bereich
www.biokristall.de
www.hornberger-lebensquell.de
www.st-leonhards-quelle.de
www.lauretana.de
www.pirin-quellwasser.de
www.quellwasser-plose.de
Nur kein Stress.
Ruhig und gelassen statt verärgert und gereizt Bachblüten bieten sanfte Unterstützung
Die großen Dramen, die echten Katastrophen und Tragödien sind im Leben zum Glück! selten. Aber jeder kennt die Nadelstiche, die kleinen Ärgernisse, die riesengroß werden, die Missgeschicke im unpassenden Moment, die Nervosität, die uns in bestimmten, unliebsam vertrauten Situationen anspringt, die uns den Alltag vermiesen. Da nimmt uns jemand rücksichtslos die Vorfahrt, fast hätte es gekracht, das Herz schlägt bis zum Hals. Oder hektisch reißen wir ein Glas vom Tisch, beim Aufsammeln der Scherben schneiden wir uns gleich noch in den Finger. Mit feuchten Händen und verkrampften Schultern sitzen wir im Wartezimmer des Zahnarztes…

Ein Mittel für alle Notfälle
Immer mehr Menschen setzen in solchen Fällen auf eine fast magisch erscheinende Hilfe: Das ›Rescue Remedy‹, zu deutsch ›Rettungsmittel‹, aus der Bachblüten-Therapie hat sich einen festen Platz in der naturheilkundlich orientierten Hausapotheke erobert. Die ganzheitliche Methode soll helfen, in allen erdenklichen Notfällen schnell das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen und so eine wirkungsvolle Unterstützung bei der Bewältigung solcher Situationen zu leisten. Das Einsatzspektrum der Notfall-Komposition ist fast unerschöpflich. Ein Notfall im Sinne des Dr. Bachs kann sowohl ein schwerer Unfall sein, bei dem die Bachblüten die medizinische Versorgung ergänzen können, als auch ein unerfreulicher Brief, ein Missgeschick oder eine hässliche Auseinandersetzung. Auch bei Ängsten hat sich die ›Rettungs-Kombi‹ bewährt und kann (am besten vorbeugend!) gegen Flugangst, Angst vor dem Zahnarzt und Prüfungsstress eingesetzt werden.
Blüten für die Seele
Der britische Arzt Dr. Edward Bach fand die nach ihm benannten Blüten in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Er war überzeugt davon, dass körperliche Störungen Ausdruck eines seelischen Ungleichgewichts seien. Würden negative Gemütszustände beseitigt, würde sich auch physisches Wohlbefinden einstellen. Er beschrieb 38 dieser negativen Zustände, u. a. Angst, Misstrauen, Mutlosigkeit und ordnete ihnen mit Hilfe seiner Intuition jeweils bestimmte Blüten und Bäume zu. Seiner Meinung nach wirken die in den von diesen 38 Pflanzen gespeicherten Schwingungen im Sinne der entsprechenden positiven Seelenzustände.
Die Energie der Pflanzen auffangen
Um die Energien aufzufangen und zu konservieren, legte Bach die Blüten für einige Stunden in eine wassergefüllte Schale und stellte sie in die Sonne. Holziges Material oder die Pflanzen, die in sonnenarmen Monaten blühen, kochte er kurz in frischem Quellwasser. Anschließend konservierte er die gewonnenen Essenzen mit Alkohol. Fünf seiner 38 spezifischen Einzel-Essenzen kombinierte Bach selbst dann zu seinem ›Rescue Remedy‹, dem bekanntesten Bachblütenmittel.
Praktisch bewährt
Schulmediziner stehen Dr. Bachs Methode skeptisch gegenüber. Schließlich sollen die Bachblütenessenzen sozusagen feinstofflich auf Körper und Geist wirken. Sie greifen nicht messbar in den Stoffwechsel ein. Die praktische Erfahrung von Heilpraktikern, Alternativ-Medizinern und vielen Menschen, die die Wirkung der sanften Blüten an sich selbst erlebt haben, spricht aber ganz klar für sich. Übrigens: Bachblüten können ergänzend zu schulmedizinischen oder alternativen Therapien angewendet werden.
Bio-Bachblüten im Bio-Laden
Ursprünglich werden die Essenzen in Tropffläschchen, so genannten Stockbottles, angeboten und zur Einnahme mit Wasser verdünnt. In Notfällen, wo schnelle Reaktion gefragt ist, ist das oft zu kompliziert. Deshalb wird Bachs Notfall-Mittel mittlerweile auch anwendungsfreundlich als Bonbon, Dragees oder Mundspray angeboten. Im Bio-Handel gibt es sogar Bachblütenprodukte mit Bachblütenessenzen aus Bio-Anbau. Zu erkennen sind sie am Bio-Siegel, beziehungsweise Siegel Kontrollierte Naturkosmetik.
Neben dem von Dr. Bach persönlich entwickelten Notfall-Mittel gibt es 38 Einzel-Essenzen. Aus ihnen lassen sich spezielle Mittel, die genau der jeweiligen persönlichen Situation angepasst sind, zusammenstellen. Um aus den 38 Einzelessenzen ein individuelles Mittel zusammenzustellen, braucht es Erfahrung. Ähnlich wie bei den Komplexmitteln in der Homöopathie haben sich aber auch in der Bachblüten-Praxis ganz bestimmte Zusammenstellungen z. B. gegen Stress, Ruhelosigkeit oder Müdigkeit und Schlappheit als wirksam im Alltag erwiesen im Bio-Handel finden Sie daher auch sanfte Unterstützung für mehr Vitalität oder bessere Entspannung.
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