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Expertenrat: Pflanzenhaarfarben


Verbraucher fragen, Bioboom-Experten antworten:

Hier beantwortet Naturkosmetik-Expertin Bettina Bockhorst Fragen, die am Logona-Kosmetik-Beratungstelefon häufig gestellt werden.

Frage: Ich möchte meine mausbraunen Haare gerne in einem peppigen Rotton tragen. Aber die Berichte darüber, wie schädlich chemische Haarfarben sind, haben mich verunsichert. Kann ich bei Pflanzenhaarfarben sicher sein, dass sie unbedenklich sind?

Antwort: Pflanzenhaarfarben sind in der Tat die einzige Alternative zum chemischen Färben. Denn sie dringen nicht, wie chemische Haarfarben in die Haarstruktur ein,sondern legen sich als schützender Film um jedes einzelne Haar. Die natürlichen Farbpigmente und die Struktur des Haares werden nicht angegriffen. Das Ergebnis sind ausdrucksvolle Farben - übrigens auch im Rotbereich-, Glanz und Volumen. Also gehen Sie doch ganz natürlich auf Nummer sicher.

Frage: Ich habe neulich das erste Mal Pflanzenhaarfarben ausprobiert. Auf dem Beipackzettel stand, dass es sich um eine haltbare Färbung, nicht nur um eine Tönung handele. Trotzdem war die Farbe nach vier Wochen wieder verschwunden. Ich habe mittellanges, glattes und gesundes Haar.

Antwort: Offensichtlich ist Ihr Haar so gesund und die Oberfläche des Haarschafts so glattt, dass es für die pflanzlichen Pigmente schwierig ist, sich dauerhaft anzulagern.
Freuen Sie sich über Ihr gesundes Haar! Um die Haltbarkeit der Färbung zu erhöhen, können Sie mehrere Färbungen kurz hintereinander durchführen. So können sich die Farbpigmente dauerhafter anlagern.

Bettina Bockhorst Bettina Bockhorst


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Expertenrat: vegetarische Ernährung

Verbraucher fragen, Bioboom-Experten antworten:

Hier beantwortet Bernd Drosihn, Geschäftsführer von Viana und überzeugter Vegetarier, Fragen zum Thema Fleischalternativen.

Frage: Meine 17 jährige Tochter ist Vegetarierin geworden. Ich mache mir Sorgen, ob sie ohne Fleisch auch wirklich genug von allen Nährstoffen bekommt?

Antwort: Mit einer ausgewogenen und vielseitigen lacto-vegetarischen Ernährung lässt sich der Bedarf an allen essentiellen Nährstoffen, auch solchen wie Eisen oder Vitamin B 12 problemlos decken. Die Angst, ohne Fleisch schlapp zu machen ist unberechtigt. Studien haben sogar gezeigt, dass Vegetarier länger und gesünder leben!

Frage: Seit dem BSE-Skandal kommen bei uns häufiger Fleischalternativen aus Soja auf den Tisch. Aber wie können wir sicher sein, dass wir kein genmanipuliertes Soja essen?

Antwort: Die größte Sicherheit, kein Gen-Soja auf den Teller zu bekommen, bieten Produkte aus kontrolliert-biologischem Anbau. Auch bei Bio-Produkten ist natürlich eine gründliche und lückenlose Kontrolle wichtig. Deshalb hat Viana ein aufwändiges Qualitätssicherungssystem installiert, mit dem der Weg jeder Sojabohne von der Saat bis in den Sack verfolgt werden kann. Um sicherzugehen, dass es auch beim Transport oder Lagerung nicht zu einer Verunreinigung gekommen ist, wird bei Viana außerdem jede Charge Sojabohnen noch einmal vor der Verarbeitung von einem renommierten Labor überprüft. So kann das Risiko selbst von Spurenverunreinigungen minimiert werden.

Bernd Drosihn Bernd Drosihn Geschäftsführer von Viana


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Expertenrat: Wolle waschen

Verbraucher fragen, Bioboom-Experten antworten:

Hier beantwortet Waschmittelexpertin Kerstin Stromberg von der Firma Sodasan Fragen, die von Kunden häufig gestellt werden.

Frage: Im Winter trage ich auch im Büro regelmäßig Wollpullover. Leider wird dort geraucht., und die Pullover stinken bereits nach einem Tag. Ich kann sie aber doch nicht ständig waschen?

Antwort: Ich dachte, dass Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz wäre gesetzlich garantiert! Aber wie dem auch sei, Wollsachen sollten tatsächlich nur dann gewaschen werden, wenn es wirklich nötig ist, also Flecken oder anderer Schmutz im Gewebe ist. Gegen "Müffeln" hilft bei Wollsachen am besten ausgiebiges Lüften an der frischen Luft .

Frage: Ist ein spezielles Wollwaschmittel wirklich nötig? Warum kann ich meine Wollsachen nicht mit einem normalen Waschmittel waschen?
Antwort: Sie waschen Ihre Haare doch auch nicht mit Seife oder Vollwaschmittel! Wolle und Seide sind, wie unser Haar, tierische Fasern. Durch das Zusammenwirken von alkalischer Seifenlauge (bei Ökowaschmitteln) und mechanischer Beanspruchung beim Waschen kommt es ganz fix zum Verfilzen und Schrumpeln. Konventionelle Waschmittel enthalten wiederum fast alle Enzyme, die das in Wolle und Seide enthaltene Eiweiß angreifen. Die beste Lösung für die Wollwäsche ist daher tatsächlich ein Spezialwaschmittel, z. B. auf Basis von Zuckertensiden, wie sie auch in Shampoos eingesetzt werden.


Kerstin Stromberg Kerstin Stromberg

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