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Damit die Abwehr steht
Mit guten Sommergewohnheiten fit durch den Herbst

Schön war der Sommer. Abends futterten wir einfach einen großen Salat. Und weil es morgens schon so schön hell war, klappte es sogar mit der Jogging-Runde vor dem Frühstück. Die Ferien waren auch super, kurz: Fit wie ein Turnschuh starten wir in den Herbst.


Foto: inkje/photocase.com

Leider werden die Tage wieder kürzer, die Abende laden zum Lümmeln auf dem Sofa ein. Was Deftiges schmeckt jetzt so richtig gut. Die Heizung läuft, während draußen ungemütliches Schmuddelwetter lauert. Heute mit dem Fahrrad zur Arbeit? Ach, vielleicht doch lieber mit dem Bus, nur heute… Ganz schön viele Leute waren da drin. Da haben schon wieder welche geniest, dabei haben wir doch erst September… räusper, dieses Kratzen im Hals…
Erwischt. Wie in fast jedem Herbst. Aber wie lässt sich die sommerliche Immun-Fitness am besten bis in den Winter hinein retten?

Die körpereigene Abwehr, im Volksmund zutreffend Körperpolizei genannt, ist ein geniales System, das unerwünschte Eindringlinge erkennt, sie erkennungsdienstlich erfasst, ergreift und – hier endet der Vergleich mit rechtsstaatlichen Praktiken – auffrisst. Um optimal zu funktionieren, braucht das System Unterstützung: Richtige Ernährung sowie einen ausgewogenen Wechsel von Spannung und Entspannung. Und das ist zum Glück gar nicht schwierig.

Raus an die Luft
Frische Luft und Tageslicht sind Freunde der Abwehr. Denn selbst an grauen Tagen kann der Körper das wichtige Vitamin D bilden.

Bewegung, bitte
Die gute Nachricht: Weniger ist mehr. Das Immunsystem von Hochleistungssportlern ist oft durch die harte Belastung sogar gehandicapt. Nein, wir reden von sanftem Ausdauersport wie Walken, Joggen, Fahrradfahren oder Schwimmen.

Obst und Grünzeug futtern
Orange, rot, dunkelgrün und lila – bei Obst und Gemüse gilt: Je bunter desto besser, denn desto mehr sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe stecken drin. Und von denen weiß man heute, dass sie ganz und gar nicht sekundär sind. Für eine gesunde Abwehr sind sie möglicherweise genauso entscheidend wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.



Extra-Vitamine
Ob rote, gelbe und grüne Vitaminpillen auch gelten, ist unter Experten umstritten. Wer sich ausgewogen und vollwertig ernährt, braucht sie eigentlich nicht. Isolierte, industriell hergestellte Vitamine bringen eben nicht den ganzheitlichen Verbund von oft mehreren hundert Inhaltsstoffen mit, wie er in einem echten Lebensmittel enthalten ist. Im Bio-Handel gibt es deshalb Vitamin-, Mineralstoff- und Vitalprodukte, die ganzheitlich aufgebaut sind. Basis sind oft hochwertige, schonend hergestellte Konzentrate, die die ganze Power einer Pflanze bieten. Wer nicht genau weiß, ob er genug von allem bekommt, oder in Stresszeiten etwas für sich tun möchte, kann hier zugreifen.

Trinken nicht vergessen
Im Herbst verschwinden die Mineralwasserflaschen wieder aus dem Straßenbild, das sie in den letzten Jahren wie ein modisches Accessoire eroberten. Vom Standpunkt der Immunabwehr ist das zu bedauern. Wer im Herbst kein kaltes Wasser mag, greift auf Kräuter-, Früchte- oder Gewürztees zurück. Im Bio-Laden gibt’s eine Riesenauswahl.

Bloß kein Stress
Jedenfalls nicht ständig. Denn Dauerstress ist ein Hauptfeind des Immunsystems. Planen Sie genügend Schlaf und persönliche Erholung ein. Wer jedes Wochenende arbeitet, mutet auch der Abwehr Überstunden zu.

Heiß und kalt
In die Sauna gehen oder zu Hause Wechselduschen fördert die Hautdurchblutung und hilft dem Körper, mit wechselnden Temperaturreizen umzugehen.

Im Sommer machen wir also instinktiv vieles richtig. Im Herbst gewinnt dann der innere Schweinehund wieder die Überhand. Ist doch ganz einfach. Also wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit. Wenn diese blöde Erkältung erst mal weg ist. Ganz bestimmt.



Unterwegs
Mit Naturkosmetik auf Reisen

Wenn die Urlaubszeit gekommen ist, die Städte sich leeren und die Strände sich füllen, dann gehören Schutz und Pflege unbedingt ins Urlaubsgepäck. Bioboom hat naturkosmetische Tipps für alle Urlaubstypen.



Unbeschwerter Sonnengenuss
Die Nummer eins im Urlaubsgepäck: Der Sonnenschutz. Er verhindert nicht nur, dass Ihnen kostbare Urlaubstage durch Sonnenbrand flöten gehen, er ist auch der beste Reisebegleiter für Schönheit und Gesundheit. Denn wer sich richtig eincremt, ist vor vorzeitiger Hautalterung und Spätfolgen durch UV-Strahlung geschützt. Die modernen Öko-Produkte legen einen zarten, so gut wie unsichtbaren Film mikrofeiner Pigmente auf die Haut, die das Licht einfach spiegeln. Die neue Generation der Produkte schützt ausgewogen vor UVA- und UVB-Strahlung und entspricht damit den Empfehlungen der EU. Während bei konventionellen Produkten chemische Substanzen tief in die Haut eindringen, bietet mineralischer Lichtschutz, wie ihn die Naturkosmetik-Firmen anbieten, besonders verträglichen Lichtschutz.

Für Notfälle
Ungewohntes Essen, fremde Betten, Mückenstiche, kleine Wehwehchen – gegen etliches können Sie sich mit einer klug zusammengestellten Reiseapotheke wappnen. Ihre Apotheke berät Sie gerne – naturheilkundlich orientierte Apotheken stellen sogar homöopathische Reiseapotheken zusammen. Ideal als „erste Hilfe“ bei kleinen Unfällen und Missgeschicken: Notfalltropfen nach Dr. Bach. Die Kombination aus fünf Blütenessenzen soll auf feinstofflicher Ebene wirken und so die Selbsthilfekräfte des Organismus anregen. Gibt’s im Bio-Laden gebrauchsfertig als Spray, Tropfen, Dragees oder sogar als Bonbon. Eine besondere Mischung für die Nacht hilft, wenn Sie sich im ungewohnten Bett wälzen (z. B. von Fitne). Und wenn Sie von Stechmücken genervt werden: Auch hier gibt es wirksame und wohlriechende Alternativen zur chemischen Keule. Natürliche Wirkstoffe und ätherische Öle wie Zedernöl mögen Plagegeister nämlich gar nicht.

Naturkosmetik Multitasking
Ideal für den Urlaub sind Produkte mit Doppelnutzen. Waschgel und Gesichtswasser in einem Produkt, die Zahncreme, die als Mundwasser doubelt oder die Haarkur, die gleichzeitig als Haarspülung funktioniert, erleichtern Gepäck und Pflegeprogramm.

Kleingrößen kommen groß raus
Rechtzeitig zur Urlaubszeit bieten viele Naturkosmetik-Firmen Klein- und Probiergrößen an. Das freut alle, die einen Kurztrip planen und sich nicht mit soviel Gepäck abschleppen möchten.

Haltbar, auch wenn’s heiß hergeht
Im geparkten Auto bei sommerlicher Hitze, mittags am Strand und im feucht-warmen Hotelbadezimmer: Da müssen die Produkte einiges aushalten können. Für moderne Naturkosmetik ist das kein Problem: Dank ausgeklügelter Rezepturen und superhygienischer Herstellung punkten die Naturschönheiten auch in Sachen Haltbarkeit. Beherzigen Sie einige einfache Tipps: Lagern Sie Ihre Cremes & Co. nicht dauerhaft in der prallen Sonne, sondern an einem schattigen Plätzchen. Produkte nach Gebrauch wieder gut verschließen, so bleibt alles in bester Ordnung.

Stylisch
Nach einem späten Frühstück an den Strand, am Abend abtanzen. Das Kosmetikköfferchen sollte auf jeden Fall mit Sonnenschutz gut gefüllt sein, auch schicke Tücher oder Hüte sollten nicht fehlen, um die Haarpracht vor der Sonne zu schützen – die wollen Sie schließlich abends in der Disco dekorativ schütteln. Tipp für Strandschönheiten: Duschgel, Körperlotion und Deo aufeinander abgestimmt mitnehmen(z. B. Neobio). So sind Sie nicht nur sanft gepflegt, sondern umhüllen sich gleichzeitig mit Ihrem persönlichen Lieblingsduft. Für einen angesagten „Sunset Look“ sorgt dann naturkosmetisches Make-up (z. B. von Sante).

Familiär
Sie reisen mit kleinen Kindern? Dann wissen Sie, dass leichtes Gepäck der Vergangenheit angehört. Neben Bilderbüchern, Spielzeug, Trinkflaschen usw. sollten Sie an familientaugliche, praktische Pflege-Allrounder denken, die gut riechen und allen gefallen. Neben dem obligatorischen Sonnenschutz sind Duschgel, Shampoo und eine große Flasche Körperlotion mit frischem Zitrusduft für Groß und Klein praktisch (z. B. Logona Daily Care). Ein antibakterielles Handgel (z. B. von Lavera) und Bachblüten Bonbons gegen kleine Katastrophen (z. B. von Fitne) haben sich im Familien-Reisegepäck bestens bewährt.

Wassernixe
Ihr Urlaub steht unter dem Motto H2O. Schwimmen, surfen, in den Wellen tummeln – das ist für Sie das Größte. Damit Haut und Haar die salzige Strapaze gut überstehen, ist Pflege das A und O. Auch bei kurzem oder mittellangem Haar empfiehlt sich jetzt ein Shampoo für beanspruchtes oder strapaziertes Haar (z. B. von Logona). Ideal ist auch, ein wenig Kokosöl in die Spitzen einzukneten. Am Ende eines Wassertages sollte unbedingt eine Süßwasserdusche für Haar und Haut stehen, gefolgt von einem ausgiebigen Verwöhnprogramm mit besonders reichhaltiger Pflege (z. B. Dr. Hauschka).

Outdoor
Kein Berg ist Ihnen zu steil, kein Wanderweg zu lang. Sie nächtigen lieber im Tunnelzelt als im Luxushotel. Was Sie brauchen, tragen Sie im Rucksack. Hier kommt es auf jedes Gramm an. Kosmetische Alleskönner für Haut und Haar wie Shampoo & Duschgel 2 in 1 sind hier ein Muss (z. B. Fitne, Lavera). Nützlich: Ein Sun Protection Stick für besonders empfindliche Gesichtspartien (z. B. Sante) und ein Lippenpflegestift, der die zarte Haut vor Wind und Wetter schützt (z. B. Weleda).



Bitte lächeln
Zahn- und Mundpflege aus dem Naturkosmetikregal punktet durch innovative Rezepturen und Vielfalt

Wer Karies und Zahnfleischproblemen aus dem Weg gehen möchte und bei seinen Mitmenschen durch freundliches Lächeln und frischen Atem punkten möchte, kommt nicht drum rum: Mindestens zwei mal täglich Zähneputzen ist angesagt. Denn nur, wo Speisereste und Beläge gründlich entfernt werden, haben schädliche Bakterien keine Chance. Eine Zahnbürste – elektrisch oder die gute alte Handzahnbürste – muss also her, außerdem Zahnseide und/oder Interdentalbürstchen für die Zahnzwischenräume. Und was brauchen wir noch? Na, klar: Zahncreme.



Glitzerstreifen müssen nicht sein
Die Welt der konventionellen Zahnpflege ist weiß und furchtbar sauber. Blinkende Instrumente, seriös und sympathisch wirkende Menschen in weißen Kitteln und außerordentlich weiße Zähne spielen die Hauptrolle. Die Botschaft ist klar: Wir überlassen hier nichts der Natur, wo kämen wir denn da hin… Dafür gibt es aber reichlich wohlklingende Wirkstoffe und hübsche bunte Streifen und Glitzer. Das Verbrauchermagazin Öko-Test stellte in seinen Tests allerdings immer wieder fest, dass viele konventionelle Produkte Schaumbildner wie Natriumlaurylsulfat enthalten die die Schleimhaut angreifen können, auch allergisierende PEG-Derivate oder aggressive Bakterienkiller wie Triclosan wurden immer wieder bemängelt.

Natürlichkeit und Verträglichkeit durch Bio-Pflanzen
Dabei sind die Anforderungen an eine gute Zahncreme eigentlich ganz klar und einfach: Sie soll die Zähne sauber putzen, ohne den Zahnschmelz zu schädigen, für hygienische Sauberkeit sorgen, ohne die natürliche Mundflora zu beeinträchtigen, Karies und Parodontose vorbeugen und für frischen Atem sorgen. Wer nicht nur beim Essen, sondern auch beim anschließenden Zähneputzen auf Natur setzt, wird im Bio-Handel fündig: Fast alle bekannten Naturkosmetik-Anbieter haben auch Zahncreme, Mundwasser & Co. im Programm. Wie bei der pflegenden Kosmetik stehen Natürlichkeit, Verträglichkeit und jede Menge Pflanzen und Kräuter im Mittelpunkt – viele davon seit Jahrhunderten in der Tradition bewährt und am liebsten natürlich aus Bio-Anbau. Statt Tri­closan, Chlorhexidin & Co sorgen jahrhundertelang bewährte Pflanzen für Frische und Sauberkeit, ohne das natürliche gesunde Gleichgewicht im Mundraum zu beeinträchtigen. Myrrhe, Salbei, Nelke, Kamille, Propolis und Echinacea sind zum Beispiel solche Mundpflegeklassiker. Für den frischen Geschmack sorgen Kräuterextrakte und ätherische Öle ganz vorne natürlich Pfefferminze, Krauseminze, Spearmint usw.

Es geht auch ohne Schaum
Ungewohnt für Neueinsteiger: Viele der ›Bio-Zahncremes‹ schäumen nicht – oder viel weniger, als man es von konventionellen Produkten gewohnt ist. Einige Hersteller verzichten aus Prinzip auf Schaumbildner, andere haben sowohl schäumende als auch nicht schäumende Varianten im Programm. Wer das vertraute Mundgefühl beim Putzen nicht missen möchte, kann sich auf jeden Fall darauf verlassen, dass milde Schaumbildner zum Einsatz kommen, die die zarte Mundschleimhaut nicht angreifen.

Fluor oder nicht Fluor?
Fluoridverbindungen stecken in so gut wie allen konventionellen Zahnpasten. Sie sollen die Remineralisierung des Zahnschmelzes fördern und so vor Karies schützen. Während die Schulmedizin den Einsatz von Fluoriden überwiegend für sinnvoll hält, gibt es in naturheikundlich orientierten Kreisen auch Skepsis, was die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit der Substanz angeht. Naturkosmetische Zahn und Mundpflege bietet die größte Auswahl an fluoridfreien Alternativen. Aber auch, wer auf den Zusatz nicht verzichten möchte, wird im Naturkosmetikregal fündig (z. B. Lavera).

Homöopathieverträgliche Alternativen
Pfefferminz & Co. sind in Geschmacksfragen die unangefochtene Nummer eins in der Zahnpflege. Wer sich in homöopathischer Behandlung befindet, sollte Minze, Menthol und bestimmte andere ätherische Öle aber lieber meiden, da sie die Wirkung homöopathischer Arzneimittel beeinträchtigen können. Auch hier bietet der Bio-Handel eine unübertroffene Auswahl.

Bio-Vielfalt für Zähne und Mundraum
Für Neueinsteiger hält die naturkosmetische Zahn- und Mundpflege jede Menge angenehmer Überraschungen bereit: Pfefferminze oder Spearmint, lakritzig oder salzig, wie eine ayurvedische Gewürzmischung oder sonnig-kräuterig: Die Vielfalt natürlicher Geschmacksnuancen macht Lust, immer neue Zahncreme-Varianten auszuprobieren. Da wäre zum Beispiel die bräunliche Paste mit dem dezidiert indischen Unterton und der Mischung ayurvedischer Kräuter (z. B. Aurodent) oder die körnige Salzigkeit einer rötlichen Sole-Zahncreme (z. B. Weleda) oder das grüne Kinderzahngel mit dem lakritzigen Unterton (z. B. Logodent) oder, oder… Auch Spezial-Zahncremes, z. B. für empfindliche Zähne oder praktische 2 in 1 Produkte (z. B Logodent), die Zahncreme und Mundwasser in einem sind, gibt es mittlerweile in naturkosmetischer Qualität.


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