Home Magazin Produkte Themen Rezepte Wissen Medidaten
Bioboom || Wissen
 
Verbrauchertipps Bewusstheit, Gewicht und Gesundheitgourmet wellnesswarenkorbfair schšnVerbraucherfragenHintergrundWarenkunde



Impressum






 
"Ein großes Ja mit Ausrufezeichen!"
Bewusstheit, Gewicht und Gesundheit

Der bewusste Verzicht auf Nahrung und Genussmittel hilft, Ballast abzuwerfen und das Wesentliche wieder zu entdecken. Wer aus einer positiven Einstellung fastet, findet unter Umständen den Einstieg in ein unbeschwertes und gesünderes Leben.

Dr. Burgi von Mengershausen hat sozusagen berufsmäßig mit leeren Mägen zu tun. Sie ist Fastenärztin im BioHotel Tannerhof und gehört bereits zur vierten Generation von Fastenärzten, die sich dort seit Anfang des letzten Jahrhunderts um Körper, Geist und Seele der mehr oder minder zivilisationsgeschädigten Gäste kümmern. Sie unterscheidet die typischen "Faster" in drei Gruppen: Da seien zum einen die, denen es um die geistig-seelische Herausforderung ginge, mitten in der Überflussgesellschaft bewusst zu verzichten.



Die die Fastenzeit dazu nutzten, bewusst zu entschleunigen, in sich zu gehen, den Rückzug nutzten, um sich das eigene Leben anzuschauen und nötigenfalls Korrekturen vorzunehmen. "Das sind Menschen, die im Alltag sehr aktiv, sehr eingebunden sind." Die zweite Gruppe käme zum Fasten in der Hoffnung, ihre Gewichtsprobleme in den Griff zu bekommen. Fasten als Radikaldiät? Auch wenn man dabei automatisch an Gewicht verliert, ist das Heilfasten eigentlich nicht als Abnehm-Methode konzipiert. "Aber", so Burgi von Mengershausen, "es kann ein idealer Einstieg in ein dauerhaft leichteres Leben sein." Der bewusste Verzicht auf feste Nahrung bedeute einen Einschnitt. Der Verdauungsapparat werde entlastet, erste Kilos purzelten. Das gäbe dem Abnehm-Willigen die Motivation für den Einstieg in einen dauerhaft gesünderen Ernährungsstil. Die dritte Gruppe schließlich sind diejenigen, die sich vom Heilfasten die Linderung gesundheitlicher Probleme erhoffen.

Heilfasten und Schulmedizin: Das geht zusammen
Dr. Burgi von Mengershausen ist ausgebildete Schulmedizinerin ebenso wie Naturheilkundlerin. Sie kennt die Skepsis vieler Kollegen gegen das Heilfasten. Deshalb engagiert sie sich in der Ärztegesellschaft Heilfasten, um der von ihr als segensreich erlebten Methode mehr Anerkennung zu verschaffen. Denn fachliche Begleitung macht beim Fasten Sinn. Gerade wer zum ersten Mal fastet, sollte sich lieber vorher durchchecken lassen. Und wenn sich zeigen sollte, dass eine "strenge" Fastenkur nicht das Richtige ist, gibt es oft Alternativen: So besteht im Tannerhof zum Beispiel die Möglichkeit beim "Basenfasten" mit einer geschickten Auswahl basenbildender Lebensmittel die Folgen allzu guten Lebens auszugleichen und den Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Mit einer Auszeit geht es leichter
So mancher fastet jedes Frühjahr routinemäßig und geht dabei ganz normal seinen Beschäftigungen nach. Andere fasten lieber in der Gruppe, in einem Seminarhaus oder in einem Fasten-Hotel. "Es lohnt sich, in einer schönen Umgebung zu fasten", findet Burgi von Mengershausen. "Fasten sensibilisiert, die Natur lässt sich viel eindrücklicher erleben." Auch kann es während des Fastens immer mal wieder zu kleineren Krisen kommen. Die Gesellschaft von Gleichgesinnten und nicht zuletzt die Anwesenheit erfahrener Fasten-Profis gebe gerade "Erst-Fastenden" zusätzliche Sicherheit und Motivation. Überhaupt, die Motivation: Sie ist, so Burgi von Mengershausen, der entscheidende Faktor für den Erfolg einer Fastenkur, unabhängig von Methode, Zeit oder Ort des Fastens. "Es kommt auf den eigenen, bewussten Entschluss an. Man sollte nicht fasten, weil man das Gefühl hat, man sollte es tun oder weil es Trend ist. Ein großes inneres Ja, mit einem Ausrufezeichen, das ist der beste Startpunkt", empfiehlt von Mengershausen.

Neue Wertschätzung für (Bio-)Lebensmittel gewinnen
Im Tannerhof setzt man auf das klassische Heilfasten nach Buchinger. Es gibt natürliches, hochwertiges Wasser, Kräutertees, frischgepresste Obstsäfte und Gemüsebrühe – natürlich in Bio-Qualität. "Es ist wichtig beim Fasten, aber vor allem auch hinterher im Alltag, eine neue Beziehung zu dem, was wir zu uns nehmen, aufzubauen. Dazu gehört, bewusst weniger, aber besser, also hochwertiger zu essen. Und es geht auch darum, eine neue Wertschätzung der Lebensmittel zu haben", sagt Burgi von Mengershausen. Deshalb bietet das BioHotel Tannerhof auch durchgängig Bio-Küche.
Einstieg in ein gesünderes Leben

Mindestens genau so wichtig wie das Fasten selbst ist deshalb der anschließende Kostaufbau. Denn nach der selbst verordneten Pause kommt die große Chance, die erreichte Leichtigkeit auch im Leben nach dem Fasten fortzusetzen, nicht einfach in die alten Muster zurückzufallen – seien es die endlosen Tassen Kaffee, das lieblose Kantinenessen oder der zur Routine gewordene Schokoriegel am Nachmittag. Das klappt nicht immer auf Anhieb und vielleicht auch nicht immer für immer. Aber: Rund die Hälfte aller Gäste, schätzt die Fastenärztin, kommen bzw. fasten wieder. Nicht, weil sie so viel zugenommen haben. Sondern weil sie die beeindruckende Erfahrung des Mehr durch Weniger wiederholen möchten.

Tipps zum Weiterlesen
Francoise Wilhelmi de Toledo, Hubert Hohler
Buchinger Heilfasten: Die Original-Methode
Trias Verlag, 168 Seiten, 19,95 (D)
Magen leer, Seele high: Viele praktische und Motivations-Tipps für erfolgreiches Fasten.

www.tannerhof.de
Das BioHotel in Bayrischzell bietet Heilfasten, gesunde Küche und Naturheilverfahren.

www.aerztegesellschaftheilfasten.de
In der Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung engagieren sich fastenerfahrene Ärzte dafür, dass die Methode des ärztlich betreuten Heilfastens auch schulmedizinisch anerkannt und angewandt wird.



Zum Anbeißen schön: Gourmet-Wellness ist der Naturkosmetik-Trend, der Haut und Seele streichelt

Der üppige Klecks sieht aus wie ein Sahnehäubchen. Der Duft von Vanille und Amarena-Kirsche kitzelt die Nase. Aber hier geht es nicht darum, sich ein üppiges Dessert einzuverleiben, nein, es ist die Körperlotion aus dem Naturkosmetikregal, die hier so köstlich in die Nase steigt. "Gourmet-Wellness" nennen Kosmetik-Experten den Trend, bei dem immer mehr Essbares in die Tiegel wandert.



Mehr als nur ein Trend
"Gourmet-Wellness ist mehr als eine Mode oder ein Marketing-Gag", erläutert Kosmetikentwickler Heiko Patzer, der das Neobio-Körperpflegesortiment kreierte. "Schon immer gab es die überlieferten Hausrezepte, denken Sie an Gurken- und Honigmasken." Mit Großmutters Küchenkosmetik hat moderne Gourmet-Wellness allerdings nicht mehr viel zu tun, ebenso wenig wie mit "Grüner Apfel"- und sonstigen Kaugummi-Aromen, wie sie in konventioneller Kosmetik eingesetzt werden. "Eine Schande", befindet Heiko Patzer. "Das ist wie ein Erdbeerjoghurt, der noch nie eine Erdbeere gesehen hat." Schließlich ließe sich unser Stoffwechsel auch nicht täuschen, wenn man ihm Süßstoff statt Zucker anbiete. Und das limbische System, mit dem wir Düfte wahrnehmen, ist der älteste Gehirnteil des Menschen, das machtvolle Zentrum unserer Gefühle und Erinnerungen. Damit Körper und Sinne wirklich profitieren können, müssen es also schon die echten Köstlichkeiten sein. Und von denen steht den Naturkosmetik-Machern eine ganze Bandbreite heimischer und exotischer Leckereien zur Verfügung.

Köstliches für Haut und Haar
Schon beim Lesen mancher Zutatenliste läuft das Wasser im Munde zusammen: Schokolade, Vanille, Honig, Kokosnüsse, leckere Früchte wie Orangen, Mangos, Kirschen oder Himbeeren und aromatische Gewürze wie Vanille, Zimt, ja sogar Chili werden in moderner Naturkosmetik aufgefahren. Genau wie für hochwertige Bio-Lebensmittel sind auch hier die besten Zutaten gerade gut genug: Echte ätherische Öle, Extrakte aus frischen Früchten und unverfälschte Zutaten wie Honig oder Meersalz.

Vitamine, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Mineralien
Auch wenn es um die Pflegewirkung geht, sind die Culinaria in der Kosmetik echte Multitalente: Natürliche Öle und Fette aus Kokosnüssen, Oliven oder Kakaobohnen pflegen die Haut seidenweich und sind reich an natürlichen Vitaminen. Extrakte aus tropischen und heimischen Früchten unterstützen die Hautfunktion mit natürlichen Fruchtsäuren und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Meersalz sorgt für sanfte Peeling-Effekte, Honig war schon immer ein Geheimtipp für seidenweiche Haut und natürliches Koffein aus der Kaffeebohne unterstützt die natürlichen Funktionen von Haut und Haar, um nur einige Beispiele zu nennen.

Pflegen statt Naschen
Eine weitere, wirklich bemerkenswerte Eigenschaft der "leckeren" Pflegeprodukte mit ihren unvergleichlich sinnlichen Qualitäten: Sie können uns sogar dabei helfen, weniger zu naschen. Zum Beispiel in Alltagssituationen, die wahrscheinlich jeder kennt: Spät und gestresst aus dem Büro gekommen, endlich sind auch die Kinder im Bett. Jetzt entspannen – am liebsten mit Schokolade. Dabei wissen wir im Grunde genau, dass es nicht die zusätzlichen Kalorien sind, die wir brauchen, sondern der süß duftende Genuss, der uns lockt und die Seele zu streicheln verspricht. Wer sich jetzt mit einer schoko- oder vanilleduftenden Lotion verwöhnt, statt zum Drink zum Kokos-Lemongrass-Cocktail im Duschgel greift, der tut sich etwas Gutes und entgeht der Reue, die dem Naschen fast immer auf dem Fuß folgt. Dass es funktioniert, haben Forscher sogar belegt: Sie ließen Versuchspersonen an einem Fläschchen Vanille-Duft riechen, wenn sie Appetit verspürten. Wie Schokolade setzte der Duft das "Glückshormon" Serotonin frei, die Gier nach Süßem reduzierte sich. Wer es am eigenen Leib ausprobieren möchte, findet im Naturkosmetik-Regal eine breite Auswahl köstlicher Pflege.

Übrigens: Frische Frucht- und Gewürz-Düfte wie Lemongrass oder Orange sind ein Geheimtipp gegen Frühjahrsmüdigkeit!




Nachhaltiger Warenkorb in neuer Auflage

Umweltfreundlich und sozial verantwortlich zu leben muss weder kompliziert noch teuer sein. Wie es geht, zeigt die Broschüre des Rates für Nachhaltige Entwicklung, die jetzt in dritter, überarbeiteter Auflage erhältlich ist.



Vom alltäglichen Lebensmitteleinkauf über größere Anschaffungen bis hin zur privaten Geldanlage: Die neue Auflage gibt Tipps und erläutert alle seriösen, häufig auf Produkten zu findenden Nachhaltigkeitssiegel. Neu sind auch Rechentabellen zum Kostenvergleich und Saisonkalender, die zeigen, welche Obst- und Gemüsesorten wann in hiesigen Breiten geerntet werden.

Mit dem &Mac221;Nachhaltigen Warenkorb&Mac220; will der Nachhaltigkeitsrat eine Brücke schlagen zwischen modernen, von Zeitknappheit geprägten, Lebensstilen und nachhaltigem Konsum. &Mac221;Die ökonomische Dimension eines Produkts&Mac220;, sagt Ratsmitglied Marlehn Thieme, &Mac221;beurteilen die Verbraucher anhand

des Preisschilds. Die ökologische und die soziale Dimension dagegen sind nicht so leicht zu erkennen.&Mac220; Der Nachhaltige Warenkorb solle Verbrauchern helfen, nicht nur preis-, sondern auch wertbasiert zu entscheiden, so Thieme.

Bestellung/Broschüre zum Download
www.nachhaltiger-warenkorb.de
Über den Rat für nachhaltigeEntwicklung
www.nachhaltigkeitsrat.de



Naturkosmetik Update:
Fair ist Schön


Für innovative Naturkosmetik werden Pflanzen aus der ganzen Welt verarbeitet. Anbauprojekte für Rosen, Henna & Co. machen das Leben auch für die Menschen vor Ort schöner.



Moderne Naturkosmetik setzt auf eine Vielfalt pflanzlicher Wirkstoffe, die Haut und Haare schöner, gesünder und widerstandsfähiger machen. Immer mehr Menschen möchten sich natürlich pflegen – das bedeutet, dass auch die Nachfrage nach Rosen und Henna, Sheabutter und Pfefferminze steigt. Für die Anbauer in Ägypten, Bhutan, Georgien oder Ghana ist der Bio-Anbau kostbarer Pflanzen eine Chance, ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. Wie Kaffee-, Kakao- und Milchbauern sind sie allerdings darauf angewiesen, faire Preise für ihre Ware zu erzielen. Deutsche Naturkosmetik-Unternehmen engagieren sich schon seit vielen Jahren in Anbauprojekten. Von den langfristigen Beziehungen profitieren beide Partner: Der eine bekommt hochwertige Bio-Rohstoffe in gesicherter Qualität und den notwendigen Mengen. Der andere wirtschaftliche Sicherheit. Drei Beispiele, die stellvertretend für viele stehen.

Henna aus Ägypten
1977 gründete Dr. Ibrahim Abouleish in einer Wüstengegend nahe Kairo eine Farm, die biologisch-dynamisch wirtschaften sollte. Heute ist die Sekem-Farm ein florierendes anthroposophisches Lebensmodell (inklusive Waldorfschule). Sekem hat sich zum Zentrum eines Netzes entwickelt, zu dem mittlerweile rund 200 Partnerfirmen in Ägypten gehören. Sekem hat nicht nur die Machbarkeit biologisch-dynamischer Landwirtschaft in Ägypten bewiesen, sondern die Lebensbedingungen unzähliger Ägypter nachhaltig verbessert. Gründer Abouleish wurde 2004 mit dem "alternativen Nobelpreis" ausgezeichnet. Auf der Sekem-Farm wird u.a. Henna angebaut – wichtiger Rohstoff für die Pflanzenhaarfarben von Logona. So können die Kundinnen das gute Gefühl chemiefreier Haarfärbungen genießen und unterstützen dabei eines der erfolgreichsten Bio-Anbauprojekte der Geschichte.



Rosen aus dem Iran
Die Zahra Rosewater Company und die Wala Heilmittel GmbH beraten im Iran gemeinsam Bauern im biologisch-dynamischen Anbau der Damaszener Rose. Aus ihr wird das kostbare ätherische Rosenöl gewonnen, das in fast allen Produkten der Dr.Hauschka Kosmetik zu finden ist. Die 1.500 Bauern, die für Zahra Rosewater arbeiten, sind eigenständige Unternehmer. In Verträgen mit Zahra verpflichten sie sich z. B., keine chemischen Düngemittel einzusetzen – eine der Voraussetzungen für die Bio-Zertifizierung durch die British Soil Association. Ein von Zahra eingerichtetes Gesundheitszentrum gewährleistet die medizinische Grundversorgung. Das Unternehmen hat eine Wasserversorgung in den Dörfern aufgebaut und unterstützt die Schulen vor Ort.

Ratanhia aus Peru
Deutsche Naturkosmetik-Fans kennen die Ratanhia-Wurzel als wichtigen Bestandteil der Weleda-Mundpflege-Produkte. Die traditionelle Heilpflanze der Andenvölker wird durch rabiates Sammeln für den Export in alle Welt in ihrer Existenz bedroht. Deshalb engagiert sich Weleda in Peru für eine nachhaltige und sozialverträgliche Wildsammlung der Ratanhia. Für schonende und aufwändige Erntearbeit, die die Pflanze auch im nächsten Jahr gedeihen lässt , zahlt Weleda bewusst einen höheren Preis. Zusätzlich versucht das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort, die Pflanze kultiviert anzubauen.



Lavendel aus dem Piemont
Die landwirtschaftliche Kooperative Agronatura wurde 1986 gegründet. Das Ziel: Junge Menschen sollten die Chance haben, in ihrer Heimat bleiben zu können und dort Qualitätsprodukte zu erzeugen. Wichtiger Grundsatz: den Respekt für Mensch, Tier und Umwelt zu bewahren. Agronatura liefert Primavera, Spezialist für ätherische Öle und Aroma-Kosmetik, unter anderem Lavendel und Lavandin in Demeter-Qualität.
Nicht zuletzt dank der gesicherten Abnahme von Primavera sind heute in dieser Kooperative 26 Bio- und Demeter-Betriebe organisiert. Sie bewirtschaften ca. 310 ha Land für den biologischen Anbau von Heil- und Aromapflanzen.


zurück zum Anfang Zurückbutton

 
Home Magazin Produkte Themen Rezepte Wissen Mediadaten